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Zeltwerk-Konzert | 30. Juni 2026

2. Juli
2 Min. Lesezeit

Mit dem gestrigen Konzert beim Zeltwerk haben wir unsern Konzert-Monat Juni definitiv abgeschlossen.

Wie schon vor einer Woche beim Kornhaus zeigte sich das Wetter recht launisch – also eigentlich war es noch launischer als vor einer Woche. Aber das hat uns nicht abgehalten, uns neben dem Zeltwerk in gewohnter Konzertformation einzurichten.

Wir haben einfach nach Osten geschaut, wo der Himmel noch blau war und sich schneeweisse Wolken türmten. Was sich in unserm Rücken zusammenbraute, wollten wir gar nicht wissen und die Vorwarnung rund um den Obersee haben wir schlicht ignoriert.

Kaum waren wir bereit, gings auch schon mit «let me entertain you» los – womit denn sonst. Ordentlich hatten alle, nach der vorgängigen Information, die Noten in der richtigen Reihenfolge eingeordnet, so dass wir wiederum unter Guidos zügiger Führung unser Programm präsentieren konnten.

Aber dann wollten uns die Gewitterabwinde wieder einmal mehr ins Handwerk pfuschen. Einzelne Notenständer wirkten, als bekämen sie Flügel. Die Bändigung war ziemlich schwierig, brauchten wir doch beide Hände zum Musizieren. Aber irgendwie haben wir das alle in den Griff bekommen und das Konzert ging ohne Unterbrechung weiter.

Dieser Wind hatte auch seine Vorteile, zum einen zeigte es sich, dass uns und unsern Dirigenten nichts aus der Ruhe bringen kann, zum andern wurde es deutlich kühler. Ich fands bereits schon kalt.

Obwohl das Publikum im Zeltwerk überschaubar war, erhielten wir doch kräftigen Applaus. Wiederum schien mir, dass vor allem die Märsche und die jazzigen Melodien viel Anklang fanden. Aber ich konnte das Publikum nur nach dem Gehör einschätzen, denn wenn man eher klein ist und in den hinteren Reihen spielt, ist die Sicht nach vorn etwas eingeschränkt. Ich war schon zufrieden, unsern Dirigenten einigermassen deutlich zu sehen.

Auch nach diesem Konzert waren die Rückmeldungen aus dem Publikum wiederum sehr positiv. Ich kann mir gut vorstellen, wie gemütlich es mit einem Feierabendbier – oder so – ist, sich an vielfältiger Blasmusik zu erfreuen und einfach zu geniessen.

Mit der Melodie «Venus» beendeten wir nach einer Stunde unser Konzert, was auch den gewittrigen Vorgängen in unserem Rücken geschuldet war.

Obwohl die Wetterentwicklung nicht gerade beruhigend war, nahmen wir uns Zeit, in verschiedenen Gruppen, so quasi zum Konzert-Saisonschluss, noch zusammenzusitzen, etwas zu trinken und die bevorstehenden Ferienpläne – so vorhanden – auszutauschen.

 

Nun wünsche ich allen erholsame, interessante und vielfältige Ferientage, die so richtig zum Geniessen sind. Wir sehen uns am 31.Juli wieder zur Bundesfeier.
«Macheds guet und hebed eu Sorg»

 
 
 

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