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Pavillonkonzert | 16.08.2026

17. Aug.
3 Min. Lesezeit

Das heutige Datum versprach dem Publikum das letzte Konzert in diesem Jahr im Pavillon am See. Wir von der Stadtmusik hatten das Vergnügen, diesen Schlusspunkt mit einem bunten Strauss von mitreissenden Melodien zu gestalten.

Am Morgen hatte ich die leise Hoffnung, dass es am See sehr angenehm werden würde, da in der Regel ein leises Lüftchen jeweils für ein bisschen Abkühlung sorgt. Aber dem war nicht wirklich so – es war heiss und vor allem die Bläserinnen und Bläser, die der direkten Sonnenstrahlung ausgeliefert waren, hatten nicht so viel zum Lachen, aber viel zum Schwitzen.

Auch unser Dirigent, Guido Schwalt, erlebte eine Art Saunafeeling – allerdings im Volltenue. Aber das hat ihn nicht abgehalten, uns in gewohnter Weise klar und kompetent durch das Konzert zu führen. Ganz herzlichen Dank dir Guido für deinen Einsatz – und nächstes Mal würde ich einen Hut mitnehmen.

Zur Hitze gesellten sich auch etwas beengte Platzverhältnisse. Zum Glück ist Mirjams Cellobogen ein sanftes Wesen und hat keine Zacken – das hätten meine Hosen sonst nicht überlebt.

Nachdem aber jede und jeder ein Plätzchen gefunden und sich eingerichtet hatte, starteten wir wie immer mit «let me entertein you». Das ist ein sehr praktisches Stück. Zum einen ist es so etwas wie unser Markenzeichen – davon haben wir wohl mehrere – zum andern kann Guido das Publikum begrüssen und die folgenden Stücke ansagen und wir können uns etwas einspielen.

Da wir gut 2 Stunden lang das Publikum zu unterhalten hatten, gab es zwischen den einzelnen Melodien immer wieder kleine Verschnaufpausen und einen Schluck Mineralwasser, das uns grosszügig zur Verfügung gestellt wurde. Dafür möchte ich mich im Namen aller bedanke. Wir konnten es wirklich brauchen.

Nach dem 13.Stück, «der Fischerin vom Bodensee», bei dem im Publikum kräftig mitgesungen und geklatscht wurde, gab’s eine 15minütige Pause, in dem die Getränkeausgabe gestürmt wurde. Ich konnte Freunde und Bekannte begrüssen und erhielt überall begeisterte Kommentare. Ein Kommentar war:» I ha eu scho äs paar Mol ghört, aber ihr spieled eifach immer super. So mitrissend, eifach schön.»

Für uns war es natürlich auch ein Vergnügen, vor so zahlreichem Publikum zu spielen, die Begeisterung zu spüren und zu erleben, wie zu «Marina» getanzt wurde – und das bei der Wärme.

Nach der Pause gings dann in die nächste Runde in deren Verlauf sich bei mir langsam Hunger bemerkbar machte. Aber vielleicht lag das auch daran, dass ich immer wieder Zuhörende, die mit gut gefüllten Tellern zu ihren Plätzen unterwegs waren, bemerkte. Dabei war doch meine Aufgabe, mich hauptsächlich, wie alle andern, auf die Noten zu konzentrieren.

Nach einer weiteren kleinen Pause starteten wir dann in die Schlussrunde, die mit dem schneidigen «Deutschen Regimentsmarsch» beendet wurde.

Doch das Publikum gab sich mit diesem Schluss nicht zufrieden. Es wollte noch etwas hören, was natürlich in der Vorbereitung bedacht worden war.

So war das Stück «Tage wie diese» unser definitiver Abschied von unserm Sommerprogramm und von unserm Publikum.

Im Anschluss wurde dann zügig aufgeräumt, wartete doch bereits auf jedes Mitglied die individuell ausgewählt Verpflegung.

In gemütlichen Runden wurde das Essen genossen und über dies und jenes geschwatzt. So habe ich erfahren, dass Andy heute Abend für sechs Gäste ein wunderbares Essen zubereiten wird. Ich bin sicher, dass Andys Gäste das sehr genossen haben.

Wir übrigen genossen dann vermutlich zuhause zuerst eine kühle Dusche und danach hoffentlich einen gemütlichen Sonntagnachmittag.

Nächste Woche starten wir bereits mit den Stücken unseres nächsten Jahreskonzerts – die Noten sind, dank Simon, schon ausgedruckt oder zumindest bereit.

Ich kann Ihnen versichern, Sie werden auch von unserm nächsten Jahreskonzert begeistert sein. Wir informieren Sie dann wieder.

Bis dahin wünsche ich Ihnen allen eine gute Zeit und bis im Januar 2027.


 
 
 

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