• Redaktion Stamuro

Jahreskonzerte 2019 - 19./20. Januar 2019

Aktualisiert: 31. Jan 2019

STAMURO in (Uni)form - Neuuniformierung und 40 Jahre Direktion Guido Schwalt



Schon der Beginn unseres Jahreskonzerts deutet auf Ungewöhnliches hin. Normalerweise blicken die Zuschauer auf eine eingerichtete Bühne, auf der lediglich die Musikantinnen und Musikanten noch fehlen. In diesem Jahr erblickten die Zuhörenden eine schwarze, undurchdringliche Wand.



Doch dann ertönte die Filmmelodie aus „Star Trek“ und eine Stimme aus den Tiefen des Raums sprach die ersten einleitenden Worte. Das Horn- und Trompetenregister nahmen die Filmmelodie auf und mit dem Einsetzen der ganzen Band fiel der schwarze Vorhang und gab den Blick frei auf neu eingekleidete Musikantinnen und Musikanten und eine von vielen verschiedenen Farben erleuchtete Bühne. Dieses Farbspiel begleitete die verschiedenen Melodien während des ganzen Konzerts in unterschiedlichsten Formen. An dieser Stelle möchten wir Christian Gygax (HDG- Veranstaltungstechnik GMBH) und seiner Mannschaft für seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz, den er jedes Jahr an unserm Konzert leistet, herzlich danken.

Nach dem Verklingen der ersten Melodie übernahm Kurt Aeschbacher in einer humorvollen, lockeren Art und Weise die Moderation. Es wurde ganz deutlich, da war ein Profi am Werk, der uns alle, Zuhörende wie Musizierende, immer wieder zum Lachen brachte und viel zur heiteren, gelösten Stimmung bei allen Anwesenden beitrug. Auch Kurt Aeschbacher möchten wir für seinen Einsatz herzlich danken.



Ein weiterer Höhepunkt war das Marimbaphonsolo von Nevio Torres. Selbst uns „alte Hasen“ verblüffte der junge Mann immer wieder mit seinem ausserordentlichen Können. Vor so vielen Leuten, bei jedem Konzert waren 500 Personen anwesend, mit einer solch professionellen Coolness zu spielen und das mit erst 9 Jahren, das ist wirklich eine Besonderheit. Nevio, du hast das super gemacht und uns alle einen speziellen Moment erleben lassen. Ein kleines Bonmot zur Abrundung: Nevios „Gage“ bestand aus einem Körbchen Lindorkugeln – das hat er sich gewünscht.



Im Anschluss an einen tosenden Applaus und eine Zugabe von Nevio folgte schon der nächste Höhepunkt. Mit einem Cello- und Geigensolo wurde das Stück „Euphoria“ eingeleitet. Das Cello wurde von unserer „musikeigenen“ Cellistin Mirjam Bruderer gespielt und das Geigensolo von Sarina Policastro, welche dann mit ihrer ausdrucksstarken Stimme den nachfolgen Gesangsteil übernahm. Es ist sicherlich speziell, wenn in einer Blasmusik ein Streichinstrument zu finden ist. Aber da wir einen ausserordentlich experimentierfreudigen Dirigenten haben und wir alle diese Besonderheiten schätzen, ist uns unsere Cellistin wichtig. Auch die Zusammenarbeit mit Sängerinnen ist nichts Ungewohntes. In diesem Jahr haben wir mit Sarina Policastro wiederum eine starke, wunderschöne Stimme kennen gelernt, welch auch im 2. Konzertteil mit „I know him so well“ noch einmal brillierte. Es war eine tolle Zusammenarbeit. Auch unserer Sängerin ein herzliches Dankeschön.



Der erste Konzertteil wurde mit dem Stück „Hungarian Fantasy“ abgeschlossen. Solistinnen waren hier Eveline Roettig (Klarinette) und Anita Sandmeier (Flöte). Die beiden Frauen haben mit einer Virtuosität gespielt, die nicht nur mit üben zu erreichen ist. Das ist Können.



Nach einer kurzen Pause, in der wir vom Konzerttenue A ins Sommertenue B wechselten, starteten wir mit einem weiteren speziellen Stück, in dem gleich 5 Solisten ihr Können unter Beweis stellten. Thury Dietrich (Klarinette) und Martin Scheifele (Klarinette) spielten in „Tuxedo Junction“ das erste Solo, Martin Künzler (Trompete), Raphael Weber (Tenorsaxophon) und Marco Valentinuzzi (Drum-Set) waren die weiteren Solisten. Für alle, die wir die Pause hatten und damit die Solis geniessen durften, war das ein wahrer Genuss. Es ist wunderbar, so viele begabte und engagierte Musikantinnen und Musikanten in den eigenen Reihen zu haben.

Eine grosse Leistung erbrachte aber auch unser Vizedirigent Simon Roettig. Er schrieb und arrangierte das Stück „Lady in Red“ und dirigierte es auch. Zu Beginn taten wir uns alle etwas schwer mit der Melodie, aber im Verlaufe der Zeit entpuppte sich Simons Arbeit zu einem wunderschönen, harmonischen Lied, das uns im Zusammenspiel zu einer Einheit werden liess.



Ein besonderer Moment war das Interview, das Kurt Aeschbacher mit unserm Dirigenten Guido Schwalt führte. Es zeigte sich, dass wir nicht nur einen besonders talentierten und engagierten Dirigenten haben, sondern auch einen recht schlagfertigen.

An dieser Stelle möchte ich, im Namen aller Musikantinnen und Musikanten dir Guido für dein riesiges Engagement, deinen unermüdlichen Einsatz und dafür, dass du uns immer auf Trab hältst, ganz herzlich danken. 40 Jahre einen Verein zu leiten, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, nie die Geduld zu verlieren, immer wieder Neuers auszuprobieren, diese Besonderheiten kann man kaum in Worte fassen. Es ist einfach genial. Danke!

Nach dem Verklingen der letzten Töne des diesjährigen Konzerts machte sich beinahe ein bisschen Wehmut bemerkbar. Wir haben viele schöne, mitreissende, aber auch besinnliche Melodien spielen dürfen und sind im Zusammenspiel zu einer Einheit geworden.



Doch die Ziele für den Sommer sind schon gesetzt. In 2 Wochen beginnen bereits die Vorbereitungen aufs Sommerprogramm. Wer möchte, kann uns am 25. Mai am Kantonalen Musikfest in Lenggenwil hören und/oder am 22.Juni am Verbandsmusikfest in Schellenberg FL.

Diesen Bericht möchte ich mit einem besonderen Dank an Andy Steimer abschliessen. Ihm hat das diesjährige Konzert eine grosse Menge Zusatzarbeit beschert. Musste er doch von über 50 Musikantinnen und Musikanten Fotos in den neuen Uniformtenues schiessen, Tonaufnahmen einzelner Stücke machen und wird jetzt die Hompage der Stamuro auf den allerneusten Stand bringen. Ganz herzlichen Dank Andy, dass du deine Freizeit in diese unentbehrliche Arbeit investierst!


Video:



> weitere Fotos vom Konzert

(Fotos von Sven Sutter, Andy Rüfenacht und Andy Steimer)


Bericht: Lotti Kobel

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