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Sommerbeschäftigung | 21.7. + 28.7.26

31. Juli
2 Min. Lesezeit

Dienstagabend in den Sommerferien – so ohne Proben - schon beinahe etwas langweilig.

Zum Glück hatte Andy Steimer die Idee, dass wir doch wenigstens an zwei Abenden gemeinsam essen gehen könnten.

Aus diesem Grund traf sich eine Schar Stadtmusikantinnen und -musikanten am 21.Juli beim Restaurant «Die 3 Musketiere». Ich hatte noch nie von diesem Restaurant gehört, aber es war äusserst gemütlich, an einem langen Tisch vor dem Eingang zu sitzen, die Umgebung zu betrachten, den unterhaltsamen Gesprächen zuzuhören und die Abendstimmung zu geniessen.

Da kamen schon beinahe Feriengefühle auf, wie in «Bella Italia». Aber vielleicht lag das auch am Wirt und seinem Kellner, die völlig entspannt wirkten und uns ein wirklich feines Essen servierten. Zur lockeren Stimmung trug bestimmt auch der der Wein und der ältere Herr bei, der in einem bequemen Sessel sass und uns mit seiner Gitarre und einem Lied unterhielt. Allerdings hatte er nach einem Stück schon genug. Wir dagegen setzten unsere Gespräche fort und konnten uns in einer entspannten, fröhlichen Atmosphäre über dies und das austauschen. Für mich war das sehr spannend von den unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnissen zu hören. Für solche Momente ist, logischerweise, in den Proben keine Zeit. Die lockere Stimmung an diesem Abend war wirklich ein Genuss. Genauso wie der Grappa, der das Essen abrundete und für innere Feuchtigkeit sorgte. Obwohl ich mit dem Zug unterwegs war, liess ich dieses Getränk weg, da ich Grappa eher nicht mag und mir der feine Wein vollauf genügte.

Eine Besonderheit an diesem Abend war für mich zudem, dass ein freundlicher älterer Herr Namens Salvatore, mich in seinem Maserati nach Hause brachte. Das war natürlich eine sehr komfortable Art zu reisen, aber als Salvatore dann wieder wegfuhr, hoffte ich, dass meine Nachbarschaft nicht geweckt wurde.

 

Auch am 28.Juli nutzte ich den Zug nach Rorschach. Denn das Ziel «Capri» versprach neben einer schmackhaften Pizza auch einen feinen Schluck Wein. Wie es sich für einen warmen Sommerabend gehört, war der Garten der Pizzeria «pumpenvoll». Dennoch wirkte das Servicepersonal überhaupt nicht gestresst, aber das waren wir ja auch nicht. Wie vor einer Woche bereicherten muntere Sprüche und spannende Erzählungen den Abend. Ausserdem habe ich einiges gelernt. Ich weiss jetzt, dank Simon, wie man mit KI Fotos verändern kann – war übrigens wirklich witzig. Zudem habe ich Bilder des neuen Krans der Firma Streule zu sehen bekommen. Das ist echt ein mega Teil mit offenbar genialen Funktionen. So war es wohl auch nicht verwunderlich, dass sich Karl nach dem Essen verabschiedete, um sich seinem neuen Lieblingswerkzeug zu widmen.

Wir dagegen blieben noch länger sitzen, um weitere interne Informationen und Spässe auszutauschen und als Abschluss ein Schnäpschen serviert zu bekommen. So nach und nach löste sich die Runde langsam auf, mussten doch die einen am nächsten Tag arbeiten, Raphi musste noch für seine Reise nach Taipeh packen und die Pensionierten ermüden ohnehin schneller.

Rückblickend haben wir alle aber zwei wunderbare, entspannte Sommerabende mit einem äusserst genussvollen Essen genossen.

Darum danken wir dir, Andy, ganz herzlich, dass du diese Treffen organisiert hast. Es war wirklich einfach schön!



 
 
 

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