• Redaktion Stamuro

Probewochenende vom 3. und 4. November 2018



Tag 1: Wie die letzten beiden Jahre planten wir, unser Probewochenende in Dornbirn durchzuführen. So war es für unseren Präsidenten Marco Valentinuzzi ein kleinerer Schock, als ihm der Geschäftsführer der reservierten Unterkunft mitteilte, dass er uns leider wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten nicht beherbergen könne. Trotz aller Mühen, eine andere Lösung zu finden, hiess die Alternative, zu Hause bleiben und im eigenen Proberaum üben. Nun gabs da aber das Hindernis, dass die Stadtharmonie Eintracht den Proberaum für den Samstag schon vor längerer Zeit reserviert hatte. Verdankenswerterweise stellte uns die Melodia Goldach ihren Proberaum für den Samstag zur Verfügung.



An diesem Raum hat mich vor allem die Organisation der Notenständer beeindruckt. Man stelle sich vor, jede Musikantin, jeder Musikant hat ein eigenes Fach mit einem angeschriebenen Ständer, der zusätzlich mit einem Magnetbleistift versehen ist. Das nenne ich Komfort. Zum Erstaunen unseres Dirigenten, waren alle Musikantinnen und Musikanten 15 Minuten zu früh, auch ein absolutes Novum, einsatzbereit für die erste Registerprobe. In einem weiteren Raum trainierte Simon Roettig als Vizedirigent gleichzeitig die Klarinetten- und Flötenspieler/-innen. Fleissig wurde an schwierigen Stellen gefeilt, Anweisungen zur Tongestaltung umgesetzt und das Zusammenspiel optimiert.

In der Pause hatten dann alle ein Stück Kuchen oder Schokolade verdient, um danach gestärkt zur Gesamtprobe anzutreten. An dieser Stelle danken wir Maria und Dani Walch ganz herzlich für den Kuchen und besonders für die eigens mitgebrachte Kaffeemaschine, die manche Lebensgeister wieder auf Trab brachte. Bis um 19 Uhr führte uns Guido Schwalt mit der ihm eigenen, unerschöpflich scheinenden Energie durch die Gesamtproben. Zunehmend machten sich dann bei den Bläserinnen und Bläser Ermüdungserscheinungen bemerkbar, so dass wir schliesslich froh waren, ins Restaurant Schweizerhof nach Rorschach wechseln zu können, um das gemeinsame Nachtessen zu geniessen. Das Essen war wirklich ein Genuss und so klang der Abend mit vielen unterhaltsamen, fröhlichen Gesprächen und ab und zu einem Schluck Bier oder so, aus.



Tag 2: Punkt 9 Uhr konnte Guido Schwalt mit einem beinahe vollzähligen Corps im eigenen Proberaum starten. Wieder hiess es, knifflige Stellen zu wiederholen, bis es so tönte, wie sich der Dirigent das vorstellte. Erstaunlicherweise waren alle relativ fit, dennoch kam Marias und Danis Kaffeemaschine in der Pause wieder rege zum Einsatz. Nach 3 intensiven Stunden sassen wir nicht gerade mit hängenden Zungen da, aber die Konzentration und Anstrengung wurde langsam wieder spürbar. Dennoch konnten wir diesen Probeanlass zufrieden und gut gelaunt beenden.



Falls Sie sich für das Ergebnis interessieren, so sind Sie am 19. + 20. Januar 2019 ganz herzlich zu unseren Jahreskonzerten eingeladen. Meine persönliche Empfehlung ist, sich das Solostück für Klarinette (Eveline Roettig) und Flöte (Anita Sandmeier) anzuhören. Es ist traumhaft – ich habe es zumindest so empfunden. Aber das wird nicht die einzige genussvolle Überraschung sein. Am besten machen Sie sich ein eigenes Bild. Also dann, bis im Januar 2019!
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