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Jahreskonzerte 2026 | 17. und 18. Januar

Aktualisiert: vor 6 Tagen

«Traumhaft – ein wunderschönes Konzert – einmalig – grossartig – fantastisch – einfach super – ein wunderbares Konzert – es war so schön – ihr seid einfach eine tolle Musik – ich war hin und weg - das habt ihr sehr professionell gemacht – es war genial……»

Das sind nur einzelne Kommentare, die ich von begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer erhielt.


Zweimal volles Haus!

Diese Begeisterung baute sich von Konzertbeginn an spürbar auf. Nachdem wir Musikantinnen und Musikanten, mitsamt dem Dirigenten Guido Schwalt natürlich, uns auf der Bühne positioniert hatten, die Gespräche im Saal langsam verstummten, das Licht erlosch und dann das beeindruckende Bühnenbild aufleuchtete und die gigantische Disco-Kugel ihre Lichtflecken im Saal verstreute, war der «Wow-Effekt» des Publikums deutlich hörbar.

In diese Stimmung passte unser erstes Stück «Dancing-Queen» perfekt. Vor allem der rasante Start unserer Pianistin Brigitte liess das Publikum aufhorchen. Ich bin sicher, dass sich die meisten Zuhörenden meines Alters in eine Zeit zurückversetzt fühlten, in der dieser Hit beinahe zu unserm Alltag gehörte. Nach der Ansprache unseres Präsidenten war mein Lieblingsstück an der Reihe – «Fernando». Ich hätte den einzelnen Registern in diesem Stück ewig zuhören können. Aus dem Applaus des Publikums schliesse ich, dass es den meisten auch so ergangen ist.

Anschliessend ergab sich für uns eine kleine Atempause, in der unsere Moderatorin, Rita Bänziger, die folgende Stücke auf eine witzige, unterhaltsame und lockere Art vorstellte, die alle im Saal immer wieder zum Lachen brachte.

Unser nächstes Stück «Arrival» war ein Instrumentalstück der ABBAs, das mit seinen choralartigen Passagen nicht nur uns Musikantinnen und Musikanten in seinen Bann zog.

Der nächste Programmpunkt beinhaltete nicht nur instrumentale Musik, sondern auch Gesang. Begleitet von ihren Gesangslehrerinnen, Rita Bänziger und Mariel Zambellis, erfreuten uns die Gesangsschülerinnen der Musikschule mit ihrem Können im Stück «Merano». Für uns ist diese Zusammenarbeit immer sehr bereichernd, auch wenn wir in Gesangsstücken jedesmal unendlich viele Vorzeichen beachten müssen und wir eine Menge Noten in kurzer Zeit – man nennt das Triolen – platzieren sollten. Aber unsere Zusammenarbeit löste beim Publikum einen wahren Begeisterungssturm aus.

Danach erklärte Rita Bänziger, wie es zum Musical «Chess» gekommen war. Für uns war dieses Stück ein weiterer Höhepunkt, in dem das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Solistinnen und Solisten mit den restlichen Musikantinnen und Musikanten perfekt funktionierte.

In der nachfolgenden Pause hiess es dann Tenue Wechsel und ein paar Worte mit Freunden und Bekannten wechseln. Das war auch der Moment, in dem, vermutlich nicht nur ich, mit Komplimenten überschüttet wurde. Wobei diese Komplimente dem ganzen Musikteam galten. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich unsere Zusammenarbeit mit einer überaus kompetenten Leitung bestens bewährt.

Mit «Waterloo» wurde der 2. Programmteil gestartet. 2005 wurde dieses Lied am 50.ESC zum besten Lied in der Geschichte des Wettbewerbs gekürt. Auch in diesem temperamentvollen Stück hatte das Piano Solostellen, die wunderbar zum Tragen kamen und dem Ganzen etwas Besonderes verliehen. Im Anschluss waren die talentierten Sägerinnen aus Goldach wieder an der Reihe.

«Honey, Honey» ermöglichte erneut das Zusammenspiel von Instrumenten und Singstimmen. Die beiden Leiterinnen übernahmen hier die Solostimmen und das Publikum klatschte begeistert mit.

Mit «Lay All Your Love on Me » wurde es wieder etwas ruhiger. Was mir an diesem Stück besonders gefiel, war, dass immer wieder andere Instrumente den Lead übernahmen und so eine ganz spezielle Harmonie zustande kam.

Im Verlaufe des Konzerts stellte uns Rita Bänziger einen wirklichen ABBA-Fan vor. Es war Adrian Keller, der im Foyer eine kleine Ausstellung seiner Fanartikel präsentierte. In einem launigen Gespräch mit Rita erfuhren wir den Fan-Werdegang und allerlei Interessantes zum Thema ABBA. Herzlichen Dank dir Adrian, dass du dir die Zeit genommen hast, uns viel Interessantes und Lustiges zu erzählen.

«Slipping Trough My Fingers» startete mit einem wirklich schönen Solo von Christoph Baumgartner und seiner Trompete, dem sich ein ebenso tolles Posaunensolo von Remo Naeff anschloss. Mit dem sanften Saxophonsolo von Christian Horn endete dieses bezaubernde Stück.

Als nächstes wurden unsere Sängerinnen wieder gefordert mit «I Do, I Do, I Do, I Do, I Do». Auch hier erzeugte das Zusammenspiel einen besonderen Reiz. Nur allzu schnell war das Stück zu Ende.

«I Have a Dream» liess nicht nur das Publikum träumen. Mit dem melodiösen Waldhornsolo von Simon Roettig zu Beginn des Stücks, wurden nicht nur die Zuhörenden auf eine träumerische Melodie vorbereitet. Es war wirklich so, dass ich extrem aufpassen musste, nicht den Faden zu verlieren, weil die verschiedenen Klänge und ihr Zusammenspiel so faszinierend waren und ich eigentlich lieber nur zugehört hätte. Aber dafür hatten wir ja das Publikum.

Und «Mamma Mia» - in Riesenschritten ging unser Konzert dem Ende entgegen. Diesmal gab uns Maria Krempel auf ihrem Vibraphon das Startzeichen. Nicht nur die Bläserinnen und Bläser waren gefordert, auch unsere bewährten Sängerinnen trugen ihren Teil zum Gelingen dieses Musikstücks bei. Und Mädels – das habt ihr echt gut gemacht.

Mit «Money, Money, Money» waren wir am Programm Endpunkt angekommen. Bei diesem letzten Stück wurde die ganze Spielfreude, die sich durch das ganze Konzert gezogen hatte, noch einmal deutlich sichtbar. Zügig und melodiös kamen wir zum Schluss.

Das Publikum hielt allerdings nichts davon, schon Schluss zu machen. Aber darauf waren wir ja zum Glück vorbereitet.

Unsere Zugabe «So long» ermöglichte noch einmal die Zusammenarbeit mit unseren Sängerinnen. Der rhythmische Applaus des Publikums zeigte, dass sie ebenso mit der Melodie mitlebten, wie wir das taten.

Vorausschauende hatte uns Guido auf eine weitere Zugabe vorbereitet, die wir dann wirklich auch brauchten, weil das Publikum nicht aufhören wollte zu klatschen. In den Applaus hinein wollten wir uns mit «Thank You fort he Music» verabschieden. Hat dann aber nicht ganz geklappt. Der Applaus wollte kein Ende nehmen und die Standing Ovation des Publikums konnten wir ja nicht einfach ignorieren. Also wiederholten wir noch einmal unsere allerletzt Zugabe.

Nun ist der Moment, verschiedenen Personen ausdrücklich zu danken. An erster Stelle ist das natürlich unser Dirigent Guido Schwalt, der mit viel Einsatz, Engagement und der Liebe zur Musik zum 47.mal für uns alle ein wirklich wunderbares Konzert ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank.

Ein besonderer Dank gilt auch Michael Hälg und Marco Krucker, die in unzähligen Stunden – nach Feierabend – ein beeindruckendes, effektvolles Bühnenbild geschaffen haben. So ein eindrucksvolles Bühnenbild hatten wir, glaube ich, noch nie. Ganz, ganz herzlichen Dank euch.

Danken möchte ich auch Corinne Cereghett. Sie hat uns mit ihrer Oboe und ihrem Englischhorn auf eine einzigartige Weise unterstützt und den Sound unserer Musik vervollständigt. Auch dir vielen herzlichen Dank.

Danken möchten wir auch Rita Bänziger für ihre humorvolle und lockere Moderation. Es war ein Vergnügen, dir zuzuhören. Herzlichen Dank.
Ein herzliches Dankeschön geht aber auch an die grossen und kleinen Sängerinnen aus Goldach. Es war wirklich schön, mit euch zusammenzuarbeiten.
Ein ebenso herzlicher Dank möchte ich auch Christian Gygax und seinem Team aussprechen. Seit 24 Jahren sorgt er mit seiner HDG-Veranstaltungstechnik, dass wir im besten Licht erstrahlen!
Unterstützt wurde er in diesem Jahre von den beiden Würth Mitarbeitenden Kaja Krumbacher und Benjamin Fritsche. Auch euch beiden einen ganz herzlichen Dank für eure Geduld und euren Einsatz. Ihr hattet wirklich viel zu tun mit uns.

Ein kleiner Wermutstropfen war, dass wir bei beiden Konzerten nicht für alle Interessenten Platz hatten. Das tut uns wirklich leid, aber auch wir müssen uns an Vorschriften halten. Doch bestimmt ergibt sich wieder einmal eine Gelegenheit, eins unserer Konzerte zu besuchen. Wir würden uns auf jeden Fall freuen, wenn wir alle Enttäuschten dann etwas aufheitern könnten.




 
 
 

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