Pavillonkonzert | 17.08.2025
- Lotti Kobel

- 18. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Ein Bekannter von mir meinte, dass wir schon recht mutig wären, nach 5 Wochen Sommerpause und nur einer Probe das Pavillonkonzert durchzuführen. Aber ich denke, das hat nichts mit Mut zu tun, sondern mit der Gewissheit, dass wir Musikantinnen und Musikanten uns im Zusammenspiel aufeinander und auf unsern Dirigenten Guido Schwalt verlassen können und immer bereit sind unser Bestes zu geben, was heute ja auch wirklich wieder der Fall war.
Auch wenn das heute morgen herrschende Wetter leise an den Herbst erinnerte, trafen wir pünktlich beim Pavillon ein. Wenigstens kamen wir heute nicht gross ins Schwitzen.
Unser Konzert eröffnete Guido wie gewohnt mit seiner Ansage, während wir in einer endlos Schleife die Anfangstakte von «let me entertain you» spielten, bis wir dann das Zeichen zum Weiterspiel erhielten. Zügig - wie der Wind, der zeitweise blies - ging es durch unser Sommerprogramm.
Zwei besondere Momente waren die Auftritte von Bruno Augustoni. Mit den Liedern «ich war noch niemals in New York» und «My Way» verzauberte er nicht nur das Publikum. Ich musste mich schon recht konzentrieren, um mich nicht einfach in Brunos Gesang zu verlieren. Herzlichen Dank dir Bruno – es war wunderschön.
Je länger wir musizierten, desto mehr Publikum sammelte sich unter den vielen Sonnenschirmen, die heute eigentlich nicht viel zu tun hatten. Nach jedem Stück ertönte langer Applaus, wobei es keine Rolle spielte, ob es sich um altbekannte oder eher modernere Melodien handelte.
Ein besonderes Highlight war auch «Puttin on the Ritz» mit dem Klarinettensolo von Eveline Roettig und Martin Scheifele. Ich glaube, die beiden können das bald auswendig spielen. Auch euch beiden herzlichen Dank für eure tolle Leistung. An dieser Stelle muss man natürlich auch den Trompetern ein Kränzchen winden. Eure Solostelle im «Gipsy King» hat nicht nur mir sehr gut gefallen. Auch euch herzlichen Dank für eure Leistung. Habt ihr geübt in den Sommerferien?
Bei der «Fischerin vom Bodensee» konnte sich das Publikum nicht mehr zurückhalten. Mit Klatschen und Mitsingen wurde ganz deutlich, dass dieses Lied untrennbar mit Rorschach verbunden ist und somit wohl ein fixer Bestandteil in unserm Repertoire bleibt.
Viel Anklang fand auch mein Lieblingsstück «American Patrol». Ich hatte den Eindruck, die Zuhörenden hätten das Stück gerne wiederholt gehabt. Aber sie hatten schon das Vergnügen das «New Yorker-Lied» von Bruno ein zweites Mal zu hören.
Nach zwei Stunden waren wir dann am Ende dieses Konzerts, obwohl das Publikum noch gerne länger zugehört hatte. Aber so langsam meldete sich bei uns der Hunger, zudem musste wieder das ganze Material zusammengeräumt und verpackt werden.
Mit dem Stück «Tage wie diese» schlossen wir dann dieses gelungene, mitreissende Konzert ab.
Es war schön, beim Zusammenpacken des Instruments von den verschiedensten Personen Komplimente zu unserer Darbietung zu erhalten. Diese Komplimente möchte ich gerne an unsern unermüdlichen Dirigenten Guido Schwalt mit einem herzlichen Dank weiterleiten.
Ein mir unbekannter älterer Herr meinte: «Ihr sind ächt guet!»
Nehmen wir das als Motivation für den Einstieg in die Probearbeiten zum nächsten Jahreskonzert mit.
Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Rorschach für ihr Engagement mit der Konzertreihe «Kultur im Pavillon» und dafür, dass wir ein Teil davon sein durften.















Kommentare