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204. Hauptversammlung | 13.03.2026

Und wieder einmal war der Saal im Löwengarten voller Stadtmusikantinnen und Musikanten, die bei launigen Gesprächen auf das angekündigte Essen und die anschliessende HV warteten.

Mit viel Genuss wurden dann die einzelnen Gänge verzehrt, wobei der Nahrungsbedarf doch recht unterschiedlich war. Aber das Servicepersonal sorgte immer auf Wunsch für Nachschub.

Es war ein wirklich feines Essen und trotz der vielen Gäste wurden auch die speziellen Wünsche berücksichtigt.

Satt und zufrieden erwarteten wir den Beginn der eigentlichen HV, die von einzelnen Mitgliedern mit einer Schnupfrunde eingeleitet wurde.

Als erstes stellte uns Bernhard verschiedene Fahnentypen vor, was bei den allermeisten nur Fragezeichen auslöste. Doch der Sinn dieser Aktion sollte sich noch klären.

Zügig wurden die ersten Traktanden diskussionslos abgearbeitet.

Allerdings brachte die Technik unsern Präsi ab und zu ins Schwitzen, bis er, von unterschiedlichsten Sprüchen begleitet, den Faden wieder fand.

Es war uns allen eine Freude, dass wir jetzt, nach einem Jahr, Christian Horn definitiv als Mitglied aufnehmen konnten. Ich hoffe, dass es dir bei uns weiterhin gefällt und wir noch lange dein Können geniessen und mit dir zusammen musizieren dürfen.

Seit einigen Wochen sehen wir auch im Trompetenregister ein neues Gesicht. Bernhard Stampfel ist uns allen natürlich sehr willkommen und wir freuen uns auf die gemeinsamen musikalischen Aktivitäten mit dir. Wir hoffen, dass auch du dich bei uns gut aufgehoben und wohl fühlst.

Veränderungen gab es auch in der Musikkommission. Nach 10 jähriger Mitarbeit trat Anita Sandmeier von ihrem Amt, das sie zudem 8 Jahre präsidiert hatte, zurück. An dieser Stelle danken wir dir, Anita, ganz herzlich für deinen unermüdlichen, engagierten Einsatz. Neu wird diese Stelle nun von Maria Krempl besetzt. Auch dir vielen Dank Maria, dass du bereit bist, unsere musikalische Richtung mitzugestalten.

Der nachfolgende Punkt gab dann deutlich mehr zu reden. Und jetzt war uns allen auch klar, warum Bernhard die verschiedenen Fahnenarten vorgestellt hatte. Unsere Vereinsfahne hat mittlerweile schon 55 Jahre auf dem Buckel und sieht doch recht mitgenommen aus – auch wenn sie durch Brigitte Schwarzl geflickt wurde. Die Frage: »Brauchen wir überhaupt eine Fahne?», hat sich beinahe von selbst beantwortet. Ein Musikverein ohne Fahne ist in etwa wie ein Schokoladeosterhase ohne Ohren. Mit vereinzelten Gegenstimmen wurde beschlossen, dass eine neue Fahne ins Auge gefasst werden muss. Simons ausführlichen Überlegungen, warum und wie eine Fahne einzusetzen sei, wurde mehrheitlich Zustimmung signalisiert. Schnell war auch klar, dass wir wieder die gleiche Fahne möchten – ist sie doch mit Abstand die schönste in der Region. Nach verschiedenen Voten war klar, die neue Fahne soll gleich aussehen, sie soll aus qualitativ gutem Material sein, die Beschriftung müsste wohl aktualisiert werden und so wurde die zuständige Gruppe mit dem Auftrag versehen, sich um die Neubeschaffung unserer Fahne zu kümmern.

So langsam näherten wir uns dem Ende der Traktandenliste. Wie es sich gehört, waren nun die Ehrungen an der Reihe. Als erstes applaudierten wir unsern SGBV Veteraninnen und Veteranen, die auf eine lange bis sehr lange musikalische Tätigkeit blicken können:

25 Jahre – Eva-Maria Streule und Christian Kaiser.

30 Jahre Marcel Langenegger

35 Jahre Anita Sandmeier

60 !!! Jahre Sepp Eigenmann

An dieser Stelle euch allen ein herzliches Dankeschön, dass wir schon so viele Jahre mit euch zusammen musizieren dürfen.

Auch verschiedene neue Ehrenmitglieder erhielten an diesem Abend viel Applaus. Dazu gehören Frank Ebnöther – Heinz Einsele – Thierry Stadler und Melanie Valentinuzzi. Auch euch einen herzlichen Dank für die musikalische Bereicherung, die ihr für unsern Verein bedeutet.

Wie jedes Jahr wurden alle mit wenigen Absenzen mit einem grosszügigen Gutschein belohnt.

Nur 1x gefehlt haben Sepp Eigenmann und Martin Scheifele, meine Wenigkeit hatte 2 Absenzen (war mir gar nicht bewusst) und Christine Krapf brachte es auf nur 3 Absenzen.

Da keine Statutenänderungen anstanden, konnten wir nun unser Gehör auf die Schlussrede unseres Dirigenten lenken. Natürlich war ein Rückblick auf unser grandioses Jahreskonzert ein Thema, aber auch, dass es manchmal Zeit braucht, bis man sich mit einem neuen Stück angefreundet hat und sich darin zurechtfindet – wie wahr! Aber der Blick wurde auch bereits wieder in die Zukunft, auf unser nächstes Jahreskonzert gelenkt. Bestimmt erzählt auch unser nächstes Jahreskonzert eine Geschichte – welche? Lassen wir uns überraschen.

An dieser Stelle danken wir alle, dir Guido, für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Geduld und die Fähigkeit, uns immer wieder zu motivieren und anzuspornen. Herzlichen Dank für alles.

Mit einem Dank an die drei M’s für ihren eindrücklichen Einsatz für die wunderbare Dekoration des Jahreskonzerts (Michi Hälg, Michi Krapf und Marco Krucker) schloss unser Präsident Bernhard Krempl die 204. HV ab.

Der anschliessend süsse Dessert passte perfekt zur lockeren und gemütlichen Stimmung an diesem Abend, der, je nach Mitglied, unterschiedlich lange dauerte.


 
 
 

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