• Redaktion Stamuro

Probewochenende im Allgäu 2.-3.11.2019

Aktualisiert: 8. Nov 2019



Tag 1:

Nun ist unser Probewochenende 2019 auch schon wieder Geschichte. Stattgefunden hat diese Geschichte in Scheidegg im Allgäu. Allerdings war das ursprünglich nicht so geplant. Frühzeitig hat unser Präsident Marco Valentinuzzi Hotel und Proberäumlichkeiten in Dornbirn reserviert. In diesem Jahr schockierte ihn aber der örtliche Musikverein 2 Monate vor dem geplanten Probetermin, dass sie ihr Probelokal selber bräuchten. Man finde dann so kurzfristig ein Hotel, das 30 Zimmer für eine Nacht zur Verfügung stellen und geeignete Probelokalitäten anbieten kann. Die geneigte Leserin, der geneigte Leser erinnert sich nun vielleicht daran, dass die Wandertage der StaMuRo ebenfalls in Scheidegg stattgefunden haben. So haben wir mit Hilfe von Andys kommunikativer Art ein Hotel gefunden, das uns alle aufnehmen und auch die gewünschten Räumlichkeiten zur Verfügung stellen konnte.

Nach und nach trafen die StaMuRo-Mitglieder im Hotel, das nur eine Fahrstunde von Rorschach entfernt liegt, ein. Einzelne Musikantinnen und Musikanten liessen sich noch ein Mittagessen zur Stärkung schmecken, bevor es dann ernst wurde und eine intensive Probenarbeit startete. Wie gewohnt wurde zuerst in den unterschiedlichen Registern geprobt. Unser Vizedirigent Simon Roettig arbeitet sich mit den Holzbläserinnen und –bläser durch die schwierigen Stellen, während Guido Schwalt das Blechregister intensiv arbeiten liess. Die Blechbläser durften im Kursaal proben, wobei dieser schon für den Tanzkaffee am Sonntagnachmittag hergerichtet war. Da hiess es dann aufpassen, dass möglichst nichts zu Bruch ging oder verändert wurde. Von der Beleuchtung her war dieser Tanznachmittag sicher eine gemütliche, lauschige Angelegenheit, aber proben bei schummrigem Licht war dann doch nicht so optimal. Aber auch hier wussten wir uns zu helfen. Nach der Pause nahmen wir noch das Lied von der „Fischerin vom Bodensee“ auf, das dereinst auf dem geplanten Begehungsweg zu hören sein wird. Danach verlegten wir unsere Aufstellung unter die Empore, die mit den eingebauten Deckenleuchten für genügend Licht sorgte, so dass wir nun keine Ausrede mehr hatten, wenn irgendetwas nicht so tönte, wie es sollte. Wie immer hatte unser Dirigent Guido Schwalt sich die Mühe gemacht, einen genauen Probeplan zu erstellen. So konnten wir unsere Stücke organisieren, so dass keine langen Wartezeiten entstanden. Nach 3 Stunden intensiver Gesamtproben macht sich so langsam der Hunger und eine gewisse Müdigkeit bemerkbar. Wir waren alle ziemlich erleichtert, als Guido ankündigte, dass nun das Nachtessen warten würde und wir eine wohlverdiente Pause machen könnten. Die Verpflegungsfrage hatte das Hotel Eidta ausgezeichnet gelöst. Für alle Gäste – auch Nicht-Musikantinnen und –Musikanten – stand ein Buffet mit ausgewählten Allgäuer Spezialitäten zur Verfügung. Mega lecker. So verging die Zeit bei gutem Essen, unterhaltsamen Gesprächen wie im Flug. Die einen und andern zogen sich danach auf die Zimmer zurück, um die wohlverdiente Ruhe zu geniessen, andere blieben noch an der Bar hängen. Aber die war nicht so gross, so dass einzelne sich noch einer Zigarre im Freien widmen mussten.




Tag 2:

Egal, wie der vorherige Abend ausklang, punkt 9 Uhr konnte Guido mit einem recht ausgeruhten und ziemlich fitten Corps starten. Zügig gings nun durch die angesagten Stücke, wobei es natürlich auch immer wieder Wiederholungen gab, bis alle verstanden hatten, wie eine Melodie tönen musste. Zum Glück haben wir einen Dirigenten mit unendlicher Geduld, der schwierige Stellen perfekt vorsingen kann, so dass wir eigentlich nur noch die richtigen Töne treffen müssen. Wobei Stücke mit bis zu 6 # schon nicht so ganz ohne sind. Ein Highlight der sonntäglichen Probearbeit war sicherlich das Klarinetten- und Schlagzeugsolo von Martin Scheifele und Marco Valentinuzzi. Ich hätte den beiden ewig zuhören können. Trotz der zauberhaften Klänge musste man aber wieder den Einstieg in die Begleitung finden. Gar nicht so einfach. Pünktlich um 12 Uhr mussten wir unser Probelokal räumen und wieder alles so hinterlassen wies für den Tanzkaffee vorgesehen war. Wir konnten den Schlusspunkt gar nicht verfehlen. Kurz vor 12 Uhr begann ein recht betagter DJ seine Musikanlage zu installieren. Für uns hiess es dann, unser Material zu verladen und uns richtig Heimat zu verschieben. Wir alle haben strenge, aber auch schöne Stunden hinter uns und sind wohl in unserer musikalischen Arbeit für die Jahreskonzerte 2020 ein grosses Stück weiter gekommen.

An dieser Stelle möchte ich unserm Dirigenten Guido Schwalt für seine grosse Arbeit ganz herzlich danken. Ein Dank geht aber auch an Simon Roettig und alle, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.









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